Antti Marine

Riut­ta­mä­ki-Hof

„Eine gleich­mäßi­ge Kör­nung ist das Wich­tigs­te in einem Trock­nungs­si­lo.“

Juho Riut­ta­mä­ki lei­tet einen landwirtschaft­lic­hen Bet­rieb in Huit­ti­nen, der aus vier Höfen bes­teht. Jedes Jahr wer­den etwa 5000 ton Get­rei­de als Tier­fut­ter verwen­det. Ein großer Teil des Fut­ter­be­darfs wird mit Misch­fut­ter und zuge­kauf­tem Get­rei­de gedeckt, aber das Unter­neh­men baut auch Get­rei­de wie Win­terweizen und Gers­te an. Um den erheblic­hen Bedarf an Get­rei­det­rock­nung zu dec­ken, wur­den drei Trock­ner ein­ge­setzt.

–Die alten Trock­ner wur­den zu klein; wir hat­ten nicht mehr genü­gend Trock­nungs­ka­pazi­tät. Dann hör­ten wir, dass Ant­ti ein völ­lig neues Pro­dukt auf den Markt brin­gen wür­de – einen Trock­nungs­si­lo. Wir dach­ten, dass dies eine prak­tische Möglich­keit wäre, die Fut­terqua­li­tät auszugleic­hen, zumal der Inhalt der gekauf­ten Char­gen sehr unterschied­lich sein kann. Wir haben uns zu die­ser Inves­ti­tion entsch­los­sen, weil es sich um ein renom­mier­tes ein­hei­misches Unter­neh­men han­delt. Wir sind überzeugt, dass der Kun­den­dienst von Ant­ti bei even­tuel­len Proble­men mit dem neuen Pro­dukt gut funk­tio­nie­ren wird, erklärt Riut­ta­mä­ki die Hin­tergrün­de der Kau­fentschei­dung.

– Wir entschie­den uns für einen Silo mit größe­rem Durch­mes­ser (D12,1). Er soll­te neben der Schwei­nezucht ins­tal­liert wer­den. Vom Silo aus wür­de das Get­rei­de über eine Spi­ra­le zur Müh­le und dann direkt zum Tier­fut­ter trans­por­tiert wer­den. Im Hoch­som­mer haben wir mit loka­len Arbeitsk­räf­ten das Fun­da­ment gebaut. Ant­ti über­nahm die Bau­auf­sicht, und die eigent­lic­hen Mon­ta­gear­bei­ten wur­den von einem von Ant­ti emp­foh­le­nen Team durch­geführt. Wäh­rend der Bau­ar­bei­ten herrsch­te etwas Eile, aber letz­tend­lich wur­de alles rechtzei­tig vor der Ern­tezeit fer­tig­ges­tellt, sagt Riut­ta­mä­ki.

Juho Riut­ta­mä­ki (links) hat ers­te posi­ti­ve Erfah­run­gen mit dem Trock­nungs­si­lo gemacht. Pro­dukt­ma­na­ger Tuo­mas Fri­berg (rechts) von Ant­ti-Teol­li­suus erhält Feed­back wäh­rend eines Besuchs auf dem Bau­ern­hof.

„Der ers­te Eindruck ist posi­tiv“

Riut­ta­mä­kis Erfah­run­gen mit dem Trock­nungs­si­lo nach der ers­ten Ern­te­sai­son waren posi­tiv, obwohl ein neues Sys­tem immer eine gewis­se Einar­bei­tungszeit erfor­dert.

„Mei­ner Mei­nung nach ist die Benutzer­freund­lich­keit das Wich­tigs­te bei einem Trock­nungs­si­lo. Die­se Anla­ge ist erstklas­sig – frü­her muss­ten wir Tag und Nacht überwac­hen und stän­dig Char­gen von einem Trock­ner zum ande­ren umschich­ten. Jetzt haben wir ein rie­si­ges Silo, in dem das Get­rei­de sogar frisch gela­gert wer­den kann. Es über­nimmt die Endt­rock­nung und mischt das Fut­ter zu einer ein­heit­lic­hen Qua­li­tät.“

Die Bequem­lich­keit, die die Auto­ma­ti­sie­rung des Trock­nungs­si­los bie­tet, gefällt auch Riut­ta­mä­ki.

„Die Ven­ti­la­to­ren star­ten auto­ma­tisch, wenn die Feuch­tig­keit dies erfor­dert. Das spart Ener­gie und sorgt für eine effizien­te Trock­nung. Derzeit verfügt das Silo über Kalt­luft­ven­ti­la­to­ren, aber für kal­te und feuch­te Bedin­gun­gen wer­den wahrschein­lich Heizun­gen hinzu­gefügt.“

„Wenn ein landwirtschaft­lic­her Bet­rieb große Men­gen anbaut, ist der Trock­nungs­si­lo von Ant­ti eine gute Wahl. Durch Hinzufü­gen einer Wär­mequel­le zu den Ven­ti­la­to­ren wür­de mei­ner Mei­nung nach marktfä­hi­ges Get­rei­de pro­duziert wer­den. Mit ande­ren Wor­ten: Dies ist nicht nur ein Fut­ter­mischer, son­dern eig­net sich auch gut für die Endt­rock­nung und Lage­rung von hochwer­ti­gem Brotweizen“, fasst Riut­ta­mä­ki zusam­men.

Hof Andermann in der Nähe von Nienburg an der Weser

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