Antti Marine

Feuchtigkeitsmessung

Auto­ma­ti­sier­te Feuch­tig­keits­mes­sung zur Steue­rung der Trock­nung

Ant­ti hat mit Ulti­ma ein Auto­ma­ti­sie­rungs­sys­tem entwic­kelt, das eine per­ma­nen­te Feuch­tig­keits­mes­sung und Pro­ben­nah­me bein­hal­tet und die Eins­tel­lun­gen zum Trock­nungs­prozess auto­ma­tisch anpasst.

Die­se Feuch­tig­keits­mes­sung ist als Option nur für die Ulti­ma-Auto­ma­ti­sie­rungs­sys­te­me verfüg­bar.

Das Messprinzip:
Die Feuch­tig­keits­mes­sein­heit ist im unte­ren Konus des Trock­ners integriert. Wäh­rend das Get­rei­de durch den Trock­ner zir­ku­liert, wird auto­ma­tisch eine reprä­sen­ta­ti­ve Pro­be aus dem Get­rei­de­strom ent­nom­men und durch den Feuch­tig­keits­sen­sor geführt. Das Sys­tem erfasst kon­ti­nui­er­lich den Feuch­tig­keits­ge­halt des beweg­ten Get­rei­des. Dadurch spie­gelt die Mes­sung den tat­säch­lic­hen Zus­tand der gesam­ten Char­ge wider und nicht nur den Feuch­tig­keits­ge­halt einer einzel­nen, manuell ent­nom­me­nen Pro­be.

Auto­ma­tische Trock­nungss­teue­rung:
Der gemes­se­ne Feuch­tig­keitswert wird direkt an das Auto­ma­ti­sie­rungs­sys­tem Ulti­ma übert­ra­gen. Die Steue­rung vergleicht kon­ti­nui­er­lich den aktuel­len Feuch­tig­keits­ge­halt des Get­rei­des mit dem vom Bedie­ner vor­ge­ge­be­nen Sollwert.
Sobald der gewünsch­te Feuch­tig­keits­ge­halt erreicht ist:

  • wird der Trock­nungs­prozess auto­ma­tisch been­det,
  • kann die Küh­lung entsprec­hend dem gewähl­ten Trock­nungs­prozess auto­ma­tisch ges­tar­tet wer­den,
  • kann die Char­ge ohne wei­te­ren Eingriff des Bedie­ners zur Lage­rung wei­ter­ge­lei­tet wer­den.

Der Trock­ner been­det den Trock­nungs­prozess somit genau dann, wenn das Get­rei­de den gewünsch­ten Feuch­tig­keits­ge­halt erreicht hat. Unnö­tig lan­ge Trock­nungszei­ten wer­den dadurch ver­mie­den.


Schutz vor Übert­rock­nung:
Ein wesent­lic­her Vor­teil des Sys­tems ist die Ver­mei­dung von Übert­rock­nung. Bei einer her­kömm­lic­hen, zeit­ges­teuer­ten Trock­nung wird dem Get­rei­de häufig mehr Feuch­tig­keit entzo­gen als tat­säch­lich erfor­der­lich. Dies führt zu einem höhe­ren Ener­gie­verbrauch und kann das Gewicht des Get­rei­des reduzie­ren.
Da Ulti­ma den Feuch­tig­keits­ge­halt kon­ti­nui­er­lich misst, kann der Trock­nungs­prozess am opti­ma­len Zeit­punkt been­det wer­den. Dadurch lässt sich:

  • den Brenns­toff­verbrauch reduzie­ren,
  • den Strom­verbrauch sen­ken,
  • die Trock­nung­sef­fizienz ver­bes­sern,
  • Get­rei­de­gewicht und Get­rei­dequa­li­tät erhal­ten.

Kali­brie­rung und Mess­ge­nauig­keit:
Das Feuch­tig­keits­mess­sys­tem kann jähr­lich für unterschied­lic­he Get­rei­dear­ten kali­briert wer­den. Die Kali­brie­rung stellt sic­her, dass die Mes­sun­gen auch bei unterschied­lic­hen Kul­tu­ren zuver­läs­sig und präzi­se blei­ben, beis­pielswei­se bei Weizen, Gers­te, Hafer, Raps oder Erb­sen.
Die Mes­sein­heit verfügt außer­dem über eine Möglich­keit zur manuel­len Pro­be­nent­nah­me. Dadurch kön­nen die Messwer­te mit Ergeb­nis­sen aus dem Labor oder mit einem mobi­len Feuch­tig­keits­mess­ge­rät verglic­hen wer­den.
Das manuel­le Mes­sen — wie beis­pielswei­se mit einem Pfeuf­fer oder WILE-78 Feuch­te­mes­ser — wird hers­tel­lerü­bergrei­fend aufgrund ihrer phy­sischen Eigenschaf­ten für größe­re Kör­ner wie Erb­sen und Soja- oder Acker­boh­nen emp­foh­len. Der größe­re Ker­nin­halt die­ser Früch­te kann noch mehr Feuch­tig­keit ent­hal­ten, als an der Oberfläc­he gemes­sen wer­den kann.

Inte­gra­tion in den Ulti­ma Cloud Ser­vice:
Alle Trock­nungs­da­ten einsch­ließ­lich der gemes­se­nen Feuch­tig­keitswer­te kön­nen auto­ma­tisch im Ulti­ma Cloud Ser­vice ges­peic­hert wer­den. Die Anwen­der kön­nen den Fortschritt des Trock­nungs­prozes­ses jederzeit über Com­pu­ter, Tablet oder Smartp­ho­ne aus der Fer­ne überwac­hen. Gleichzei­tig wer­den die Trock­nungs­da­ten für eine lüc­ken­lo­se Rüc­kver­folg­bar­keit und zur Doku­men­ta­tion der Pro­duktqua­li­tät ges­peic­hert.

Zusam­men­fas­sung:
Die auto­ma­tische Feuch­tig­keits­mes­sung von Ulti­ma ent­nimmt kon­ti­nui­er­lich reprä­sen­ta­ti­ve Pro­ben aus dem Get­rei­de­strom, misst deren Feuch­tig­keits­ge­halt in Echtzeit und nutzt die Messwer­te zur auto­ma­tischen Steue­rung des Trock­nungs­prozes­ses. Das Ergeb­nis ist ein präzi­se ges­teuer­ter Trock­nungs­prozess, der Übert­rock­nung mini­miert, Ener­gie­kos­ten reduziert, die Get­rei­dequa­li­tät sic­hert und eine volls­tän­dig auto­ma­ti­sier­te Wei­ter­ve­rar­bei­tung des Get­rei­des ermöglicht.